Meitingen ist von der Fahrgastfrequenz her der wichtigste Zwischenbahnhof der Strecke Augsburg – Donauwörth. Und gleichzeitig auch kilometermäßig ziemlich genau in der Mitte zwischen den beiden Endpunkten. Das Modul umfasst etwa 3,1 km Strecke von den südlichen Einfahrsignalen durch den Bahnhof und eine langgezogene 200-km/h-Kurve bis kurz vor den Haltepunkt Westendorf. Der Bahnhof Meitingen hat neben den beiden Streckengleisen noch das Überholgleis 3 sowie beidseitig davon Rangiergleise (die westlichen sind heute abgebaut, in unserer Nachbildung der 1990er-Jahre aber noch enthalten. Gesteuert wird der Bahnhof von einem im Empfangsgebäude ansässigen Fahrdienstleiter, dem hierfür ein Dr S2 Stellwerk zur Verfügung steht.

Im Nordkopf zweigt die Anschlussbahn zu SGL Carbon (früher Sigri), einem Hersteller von Kohlefaserverbundstoffen ab. Das Werk wird bis heute bedient. Der Bedeutung Meitingens entsprechend ist es heute der erste Regionalexpresshalt nach Verlassen des Augsburger Stadtgebiets auf dem Weg nach Norden. Außerhalb der HVZ wenden im Bahnhof stündlich Zwischentaktzüge des Fugger-Express, in der HVZ sind diese nach Donauwörth durchgebunden. Teilweise finden in Meitingen Überholungen von Personen- und Güterzügen durch die Fernverkehrszüge planmäßig statt.

Die Bauarbeiten für unser Zusi-Modul haben vor einigen Wochen begonnen, ein erster Eindruck der Rohbaulandschaft ist auf dem folgenden Foto zu sehen. Der Gleisbau und die Signalanlagen sind fertig, es fehlt nur noch ein Rest an der Fahrleitung:

Als durchaus „interessant“ ist dabei auch die Gleislage beim Vorbild in der südlichen Ausfahrt von Gleis 3 anzusehen!

Stand: 12.8.2018